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Max

Rasse: Schäferhund

Geschlecht: männlich

kastriert: nein

geboren: 15.05.2021

im Tierheim seit: 10.12.2021

Hundeerfahrung: erforderlich

 

Max ist ein freundlicher und aufgeschlossener Junghund, dem zu seinem Glück nur noch hundeerfahrene Menschen mit Zeit für und Freude am Training fehlen.

Max befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und man kann ihn durchaus als ungestümen Hund bezeichnen, der noch einige Nachhilfestunden in Sachen Grundgehorsam sowie Erziehung benötigt. Er kam mit sieben Monaten als Abgabehund ins Tierheim und war zu diesem Zeitpunkt ein ungeschliffener Rohdiamant, der nicht viel kennengelernt hat. Umweltunsicherheit, fehlende Leinenführigkeit und fehlgeleiteter Beutetrieb sind nur einige Themen, die bei ihm im Argen lagen. 

Doch Max ist ein waschechter Schäferhund, er ist absolut bereit, zu arbeiten und zu lernen. Er hat bei uns bereits große Fortschritte gemacht und genießt das regelmäßige Training; typisch Schäferhund will er seinen Menschen gefallen und ist stets motiviert, alles richtig zu machen. Er hat bereits so einige Kommandos gelernt, unter anderem Sitz, Platz, Fuß, Hier, Touch und Durch. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist jedoch noch ausbaufähig und Max ist recht außenorientiert, sodass er sich auch mal gerne ablenken lässt. 

Unser Kraftpaket setzt seine knapp 40 kg recht kraftvoll ein, wenn er irgendwohin will oder andere Hunde begrüßen möchte. Er sucht daher zwingend Menschen, die ihm körperlich gewachsen sind und ihn absolut sicher führen. 

Aktuell ist er im Flegelalter und vergisst gelegentlich, was er bereits gelernt hat. Seine Menschen müssen entsprechend Geduld und Durchhaltevermögen im Gepäck haben, um seine Energie in die richtige Bahn zu lenken, aber auch sehr konsequent agieren, wenn er sich nicht benimmt. 

Max ist in manchen Situationen unsicher, unter anderem bei Menschen mit Stöcken oder großen Männern. Er kann dann auch Knurren, geht aber eher zurück als nach vorne. In seinem alten Zuhause wurde er draußen gehalten, daher muss man mit ihm sicherlich noch an der Stubenreinheit arbeiten.  

Seit März besucht Max regelmäßig die Hundeschule und zeigt sich absolut verträglich und verspielt. Er hat viel Freude am Rennen und Spielen mit Artgenossen und hat große Fortschritte in der Sozialisierung gemacht. Den fremden Menschen in der Hundeschule tritt er freundlich und interessiert gegenüber. Im Tierheim hingegen ist er ziemlich gestresst und weniger aufnahmefähig. Die Arbeit auf der Hundewiese in einer reizarmen Umgebung klappt zunehmend besser. Beim Gassi reagiert er auf Fahrräder sowie Autos und möchte mit ihnen ein Wettrennen eingehen. Eine sichere und standfeste Führung seines Leinenführers ist daher unerlässlich.  

Bei Max wurden unterschiedliche Erkrankungen des Bewegungsapparates diagnostiziert:
Zum einen wurde eine Hüftgelenksdysplasie im Stadium B2-3 festgestellt, hinzu kommt das Cauda Equina-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine degenerative neurologische Erkrankung der Nervenwurzeln im Lendenwirbel-Kreuzbein-Bereich. Er erhält Physiotherapie und macht regelmäßig Übungen mit seiner Betreuerin, um Muskulatur aufzubauen und die Hintergliedmaßen zu sensibilisieren. Max macht bei den Übungen zunehmend besser mit, muss aber stellenweise noch lernen, sich auch an schmerzhaften Stellen anfassen zu lassen. 

Um seine Muskulatur zu stärken und seinen Erkrankungen entgegenzutreten, wird von tierärztlicher Seite Auslastung in Form von Schwimmen und kontrolliertem Sport empfohlen. Ebenso ist es angeraten, die Physiotherapie fortzusetzen. 

In seinem neuen Zuhause sollte Max sich ebenerdig fortbewegen können und langfristig keine Treppen laufen müssen. In einem Haushalt mit kleinen Kindern sehen wir ihn aufgrund seines stürmischen Naturells nicht, Katzen wird er sehr wahrscheinlich jagen. Max kann gerne als Zweithund zu einem souveränen Ersthund, an dem er sich orientieren kann. Er kann nicht zu Anfängern ziehen und braucht unbedingt Menschen, die über Hundeerfahurng verfügen und Wert auf Erziehung legen. 

Wer sich vorstellen kann, unserem Jungspund die Stirn bieten zu können, sendet bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte senden Sie auch eine kurze Beschreibung von sich, Ihren Wohnverhältnissen und Ihre Kenntnis im Umgang mit Hunden in der Mail mit. Gerne dürfen Sie Ihre Telefonnummer hinterlassen, damit wir Sie kurzfristig zu einem Kennenlerntermin einladen können.

 

 

 

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