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Im Bertha Bruch Tierheim

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Fundtiere und Sicherstellungen ab dem 01.01.2026.

Der über den Regionalverband geschlossene Tierbetreuungsvertrag mit den Städten und Gemeinden läuft am 31.12.2025 aus.
Einen neuen Vertrag gibt es derzeit nicht!
Alle Verhandlungen und Treffen bzgl. des neu zu gestaltenden Vertrages endeten erfolglos.
Ab dem 01.01.2026 müssen Fundtiere beim Ordnungsamt oder den zuständigen Städten und Gemeinden abgegeben werden. Das Bertha Bruch Tierheim nimmt keine Fundtiere und Sicherstellungen mehr auf.
Die Städte und Gemeinde sind laut Gesetz für die Verwahrung und Versorgung der Fundtiere verantwortlich. Da diese aber kaum Unterbringungsmöglichkeit und auch wenig Erfahrung in der Tierbetreuung haben, wurde diese Aufgabe über den Tierbetreuungsvertrag an uns übertragen. Dieser Vertrag ging über 5 Jahre. Für diese von uns erbrachte Leistung, zahlten die Kommunen 0,40 € pro Einwohner (Einwohnerzahl in den Städten und Gemeinden), der Rest der Kosten musste aus Spenden von uns selbst gestemmt werden. Im Vergleich bekommt das Tierheim Homburg und Niederlinxweiler mittlerweile 1,40 € pro Einwohner und das Tierheim Dillingen sogar noch mehr. Diese Unterschiede liegen einzig und alleine daran, was den Kommunen, die Arbeit, die die Tierheime für sie leisten und übernehmen, wert ist.
Die Kosten sind bei allen der genannten Tierheime gleich.
Das abgegebene Angebot über den Regionalverband Saarbrücken, dass der alte Vertrag bis 31.03.2026 so weiterlaufen soll, müssen wir ablehnen.
Es gab genug Vorlaufzeit und Angebote unserseits um in gemeinsamen Gesprächen eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Leider ist dies nicht passiert und wir können die finanzielle Differenz, die entsteht, die immensen Kosten, nicht mehr stemmen.
Daher müssen ab dem 01.01.2026 die Städte und Gemeinden für passende Unterbringungsmöglichkeiten nach Vorgaben des Tierschutzgesetzes sorgen und dementsprechende Mitarbeiter mit Sachkundenachweis einstellen. Es müssen also geeignete, tiergerechte Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sein, die den notwendigen Hygieneanforderungen entsprechen ( hochinfektiöse Tiere, gibt es Quarantänen?) Dies muss alles bedacht und umgesetzt werden.
All diese Faktoren, vom stetig steigenden Mindestlohn, bis hin zu den fehlenden Rahmenbedingungen für die Pflicht der Kommunen zu kostendeckender Erstattung sowie zum fehlenden Onlinehandelsverbot für Tiere und der fehlenden Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen, treiben uns Tierheime und die Tierschutzvereine an den Rand der Verzweiflung.
Hinzu kommt, dass wir immer noch wegen der vielen unüberlegten Anschaffungen von Tieren während der Coronazeit mitten in der vom Tierschutz prophezeiten Abgabewelle sind. Besonders belastend ist die große Zahl von abgegebenen Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten, die ins Tierheim abgeschoben werden und lange Zeit nicht vermittelt werden können. Des Weiteren haben wir mehrmals im Jahr mit Katzenschwemmen zu kämpfen.
Es geht aber auch um die Wertschätzung des Ehrenamtes und der Arbeitsplätze. Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer wäre unser Tierheim schon lange am Ende. Unsere Mitarbeiter arbeiten am absoluten Limit und das für den Mindestlohn. Sie verrichten eine verantwortungsvolle, körperlich harte Arbeit und wir haben nicht die finanzielle Mittel sie durch Aufstockung von Personal zu entlasten und ihnen eine angemessene Vergütung zu zahlen.
Zur Information, das Bertha Bruch Tierheim ist ein privates Tierheim, das sich selbst größtenteils durch Spenden trägt und finanziert. Die Erhöhung des Mindestlohnes (hinter dem unser Verein steht), die steigenden Tierarztkosten, die enorm hohen Futterpreise und die hohen Energiekosten führen dazu, dass die Kosten zur Betreibung des Tierheimes in die Höhe schnellen. Alleine werden wir das kaum mehr stemmen können, zumal die Spendengelder rückläufig sind. Wir sind jetzt auf schnelle und unbürokratische Hilfe angewiesen.
So könnte auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, einen bestimmten Betrag der Hundesteuer, die ja nicht zweckgebunden ist, an die Tierheime abzugeben.
Wir fordern hiermit eine neuen, für unserer Tierheim tragbaren Tierbetreuungsvertrag.
So lange hier nichts entschieden ist, müssen wir schweren Herzes den Aufnahmestopp ab dem 01.01.2026 verkünden.


Wir sind der Tierschutzverein 1924 e.V. Saarbrücken und Umgebung und betreiben das Bertha Bruch-Tierheim in Alt-Saarbrücken, nahe der französischen Grenze. In unserer Einrichtung finden Hunde, Katzen und Kleintiere ein Zuhause auf Zeit, für manche jedoch ist es der Ort, an dem ihr Herz zum letzten Mal schlägt. Wir nehmen jährlich durchschnittlich 500 Tiere auf, wovon es sich bei circa der Hälfte der Tiere um Fundtiere handelt, die manchmal nur entlaufen sind, nicht selten jedoch auch bewusst ausgesetzt wurden.  
Tierschutz steht für uns an erster Stelle und so ist es immer unser Ansporn, für jeden unserer Schützlinge ein liebevolles und artgerechtes Zuhause zu finden. Wenn Sie einen tierischen Begleiter fürs Leben suchen, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie zu den Ansprüchen und Bedürfnissen unserer Schützlinge und freuen uns, wenn Sie einem unserer Bewohner ein neues Zuhause auf Lebenszeit schenken möchten.

Wir suchen ein Zuhause

Lernen Sie unsere Neuankömmlinge kennen.

Kontakt

Telefon: 06 81-5 35 30
Telefax: 06 81-95 45 15 75
info@tierheim-saarbruecken.de

Telefonische Erreichbarkeit:
Dienstag – Samstag von 14:00 – 17:00 Uhr
(nicht an Feiertagen)

Öffnungszeiten

Freiag 14:00 -16:00
Samstag: 14:00 – 16:00
An allen anderen Tagen für Besucher geschlossen
Interessententermine außerhalb der
Öffnungszeiten möglich

Adresse

Bertha Bruch-Tierheim

Tierschutzverein 1924 e.V.
Saarbrücken & Umgebung
Folsterweg 101
66117 Saarbrücken

Bertha Bruch Tierheim

Aktive Hilfe

Sie möchten uns unterstützen? Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Vereinsarbeit zu fördern und aktiv in unserem Tierheim zu helfen. Wir freuen uns sowohl über ehrenamtliche Hilfe vor Ort als auch über Spenden in finanzieller oder materieller Form. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie sich ehrenamtlich in unserem Verein einbringen möchten oder uns auf eine andere Art und Weise unterstützen möchten.

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Für einen Jahresbeitrag von 28,00 EUR unterstützen Sie unsere Tierschutzarbeit, erhalten unser Vereinsmagazin und haben Stimmrecht bei der jährlichen Mitgliederversammlung.

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