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Kekoa, August 2016

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Lieber Kekoa,

deine Besitzer haben dich zusammen mit deinem Freund Ikaika einfach in einer Wohnung zurückgelassen, wo du dank der Räumung endlich gefunden wurdest. Schwach und eher tot als lebendig, kamst du zu uns ins Tierheim. Wir gaben dir den Namen Kekoa („tapfer“), weil du so viel durchmachen musstest. Vermutlich hattest du über mehrere Tage weder Wasser noch Futter, so dass du vor lauter Verzweiflung Einstreu gefressen hast. In der Tierklinik wurdest du sofort untersucht und bist schon mehrfach ohnmächtig geworden. Die Ärzte behielten dich dort, damit sie dich beobachten und versorgen konnten. Doch weder die Medikamente noch die Infusionen konnten dich retten. Du hast die Nacht nicht überstanden und bist nun hoffentlich an einem besseren Ort.

Deine Zeit bei uns war viel zu kurz und es war dir nicht vergönnt, dass wir für dich ein schönes Zuhause finden.

Dein Schicksal macht uns wahnsinnig traurig. Wir hoffen sehr, dass du es hinter der Regenbogenbrücke nun besser hast und mit vielen Kaninchenfreunden hoppeln und kuscheln und nach Lust und Laune frisches Futter mümmeln kannst.

Leb wohl du kleines, tapferes Kaninchen!