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Barney (Christoph)

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Barney (Christoph) Barney (Christoph)
Hallo, mein Name ist Barney und ich möchte Ihnen meine (letzte) Geschichte erzählen.
Ich war ein glückliches und lebensfrohes Hasenkind bis ich eines Tages, Anfang August die Diagnose bekam, dass ich eine unheilbare Nierenerkrankung habe. Meine Werte waren so schlecht , das mich die Tierärztin noch am gleichen Tag einschläfern wollte.
Doch dieser Gedanke gefiel meiner Familie ganz und gar nicht und sie entschieden sich dazu, mir noch möglichst lange ein schönes Leben zu bescheren.
Da es noch Sommer war durfte ich noch ein paar mal mit meiner Paula frei im Garten rumhoppeln. Es war soooo schön. Ich lebte so in den Tag hinein und schlief viel.
Eines Tages im Oktober stand plötzlich ein Kerl vor der Tür der sich Django nannte.
Er machte zuerst einen netten und schüchternen Eindruck, doch das änderte sich nach zwei Tagen schnell.
Er ließ den Chef heraushängen und jockelte auf mir und Paula rum. Doch das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und zeigte ihm wer der Boss ist, aber natürlich auf meine ganz liebe Art und Weise.
Ich wurde zum Chef von der ganzen Gang, und das gefiel mir so gut, das ich auf einmal wieder voller Energie und Lebensmut war. Mir ging es von Tag zu Tag besser.
Sie werden es nicht glauben aber Django und ich wurden nach kurzer Zeit beste Freunde.
Ich hielt meinen Level konstant bis Ende November ohne Vorkommnisse.
Doch dann baute ich ganz schnell ab. Wir mussten andauernd zum Arzt. Ich bekam Spritzen und Infusionen, doch ich ließ alles brav über mich ergehen weil ich einfach leben wollte !!!
Meine Familie gab mir von dem Zeitpunkt an alles zu essen was das Herz begehrt. Ich wog nur noch 2,8 Kg.
Ich fühlte mich wie Gott in Frankreich. Ich bekam immer extra auf der Couch zu Essen weil meine Freunde eh schon zu fett waren und ich durfte alles zusauen und machen was ich wollte, ach war das so toll.
Anfang Januar bekam ich Durchfall und musste wieder zum Arzt. Ich wog trotz allem nur noch 2,5 Kg. Und hatte kaum noch Kraft.
Aber trotz allem ließ ich es mir nicht nehmen noch ein Rocher vom Esszimmertisch zu klauen.
Meine Familie versuchte alles das ich wieder fit werden sollte. Aber trotz allen Bemühungen hat am Dienstag den 10 Januar mein kleines Herz aufgehört zu schlagen und ich schlief friedlich ein.
Ich bin sehr traurig, dass ich gehen musste, denn ich hatte mein halbes Leben noch vor mir und hab in meinem letzten halben Jahr noch so viele schöne Sachen erlebt und einen neuen Freund dazu gewonnen, aber was will man machen, das Leben ist nicht fair. Ich liege jetzt nebem meinem alten Bekannten Jack, den ich öfters im Garten besuchte wie sie auf dem Bild sehen. Er verließ uns vor etwas über 2 Jahren.
Ich wollte euch mit meiner Geschichte nur sagen das es sich immer lohnt zu kämpfen, egal wie schlecht es um einen steht, denn jedes Tierleben zählt, egal wie kurz es auch sein mag.
Viele Grüße aus dem Hasenhimmel,
euer Barney .....