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Pippilotta

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Pippilotta Pippilotta Pippilotta

Hallo liebes Tierheim Team, 

vielleicht könnt Ihr euch noch an mich erinnern.

Mein Name ist Pippilotta und ich war von März bis Juni 2011 bei Euch.

Mein damaliges zu Hause ist abgebrannt und ich hatte verdammt viel Glück, dass ich da lebend raus gekommen bin sag ich euch. Ihr habt mich dann ins Heim gebracht und ich wurde wieder aufgepeppelt.

Jetzt saß ich da im Tierheim und es ging mir gar nicht gut. Ich lag da auf meiner Decke in dem Transportkorb, hab nicht richtig gegessen und war einfach nur traurig, dass ich kein kuscheliges Heim mehr hatte.

Doch dann irgendwann im Mai 2011 kamen 2 Frauen in mein Zimmer, das ich noch mit anderen Fellnasen teilte. Sie schauten in den Transporter und schienen irgendwie von mir begeistert zu sein. Naja ich war schon anfangs etwas skeptisch und wusste ja nicht was jetzt mit mir passieren würde.

Die beiden haben mir versprochen, dass Sie wieder kommen und mich mitnehmen würden. Mmmhhh, nun gut, dann hab ich das mal vernommen und hab abgewartet. Tatsächlich kamen die beiden am 3. Juni 2011 und haben mich abgeholt.

Aber dieser Transportkorb in den ich gesteckt wurde, der hat mir üüüüberhaupt nicht gefallen und das habe ich auch die ganze Fahrt über lauthals mitgeteilt.

Ich glaub die beiden waren sich nicht mehr sicher, ob sie die richtige Wahl getroffen haben....... hihi .... In meinem neuen zu Hause eingetroffen habe ich erst mal einen riesigen Schreck bekommen....da kamen 3 andere Miezen und als ob das nicht genug wäre, noch ein grooooser Hund auf mich zu ...... na das würde ja ein Spaß werden. Den Hund, Mandy, hab ich erst mal so richtig, aber so richtig angefaucht und die Haare gestellt. Die hat sich dann mal gleich vom Acker gemacht.

Die Fronten waren geklärt und von da an war Mandy meine allerbeste Freundin.

Die anderen Miezen (1 älterer Herr und 2 weitere noch ältere Damen) schienen ganz ok zu sein. Ich war jetzt erst mal angekommen, hab mich direkt auf die Suche nach Futter gemacht, denn so ein Umzug macht tierisch hungrig.

Meine beiden Dosenöffner habe ich seither bestens im Griff. Man liest mir jeden Wunsch von den Augen ab und ich folge maunzend auf Schritt und Tritt. Daran hat sich bis heute, 2,5 Jahre später, absolut nichts geändert. Am liebsten ist es mir, wenn ich 24 Stunden am Tag betüttelt werde. Da das natürlich nicht immer möglich ist, was ich persönlich überhaupt nicht lustig finde, räume ich aus Protest ab und an die Sockenschublade aus. Das macht einen Heidenspaß ....hihi....

Ach ja zu erwähnen sei noch, dass ich seit ich bei meinen neuen Frauchen bin, nicht mehr raus möchte. Jaja, ihr habt richtig gehört, ich bin eine suuper verkuschelte Wohnungskatze geworden. Und das ist auch total schön, denn da ist es immer schön warm und ich werde gekrault und bekomm Futter, das immer in großer Auswahl für uns Miezen bereit steht. Ich bin wirklich froh dass meine beiden Frauchen mich im Tierheim gefunden haben und mich nach Strich und Faden verwöhnen. Denn jetzt weiß ich wieder, wie schön doch so ein Katzenleben sein kann.