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Gefahr durch RHD2 für Kaninchen

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Gefahr durch RHD2 für Kaninchen

Wir möchten alle Kaninchenhalter dringend darauf aufmerksam machen, dass das RHD2-Virus sich im letzten Jahr rasend schnell in ganz Deutschland ausgebreitet hat. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren, aber auch durch Insekten, Futter, Personen oder Einrichtungsgegenstände erfolgen. Die in Deutschland bislang zugelassenen Impfstoffe gegen RHD wirken gegen die mutierte Form RHD2 nicht alle  zuverlässig und die Infektion verläuft beim größten Teil der infizierten Tiere tödlich. So sind in den letzten Monaten bereits Hunderte von Haus- und Wildkaninchen in ganz Deutschland an der Krankheit verstorben und auch wir im Tierheim haben im Sommer 2016 leider innerhalb weniger Tage sieben Kaninchen an diese heimtückische Infektion verloren.

Unsere Kaninchen sind inzwischen alle entweder mit Cunivak oder dem spanischen Impfstoff Cunipravac gegen RHD2 geimpft.

Bitte lassen Sie Ihre Tiere unbedingt impfen – auch bei reiner Wohnungshaltung. Denn keine Wohnung kann so dicht verschlossen sein, dass keine Stechmücke sich hinein verirren kann und auch beispielsweise wenn Sie draußen Kräuter zum verfüttern sammeln, können Sie das Virus auf Ihre Kaninchen übertragen. Besonders in den nun kommenden Sommermonaten ist die Infektionsgefahr sehr groß!


Weitere Informationen finden Sie beispielsweise hier:

https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/haemorrhagische-kaninchenkrankheit/
https://openagrar.bmel-forschung.de/servlets/MCRFileNodeServlet/Document_derivate_00014236/Stellungnahme_RHDV-2_2016-03-30.pdf